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    MVV Energie tätigt über juwi Millionengeschäfte mit GE: Der Arbeitsplatzvernichter GE muss in die Pflicht genommen werden!

    Gepostet von fauma4 am 11. Dezember 2016

    Wir dokumentieren einen Beitrag aus dem Kommunalinfo Mannheim:

    Vor einigen Tagen hat der Mannheimer Gemeinderat eine Solidaritätserklärung zum Kampf der Beschäftigten bei GE beschlossen.

    Nun ist bekannt geworden, dass die MVV Energie über ihre Beteiligung  juwi (Anteilseigner: 63% MVV Energie AG) Millionengeschäfte mit GE macht. Die MVV Energie ist mehrheitlich im Besitz der Stadt und einige Gemeinderäte, an der Spitze Oberbürgermeister Peter Kurz als AR-Vorsitzender, gehören dem Aufsichtsrat an.

    Nun muss die Frage gestellt werden, ob den Aufsichtsräten dieses Millionengeschäft mit GE bekannt war. Dann muss die Frage gestellt werden, ob die Geschäftstätigkeit mit GE nicht der Hebel sein muss, um Druck auf GE auszuüben, um die Arbeitsplätze bei GE zu erhalten. Wenn GE dies nicht zu sichern kann, sollte die Geschäftstätigkeit  von MVV/JUWI mit GE sofort gestoppt werden.  Wenn die Solidaritätsresolution des Mannheimer Gemeinderats mehr wert ist als ein Stück Papier, dann muss genau dies getan werden.

    Die Anhänger der Freien Marktwirtschaft werden aufschreien, hier würde in die grundgesetzlich garantierte unternehmerische Freiheit eingegriffen. Aber das Grundgesetz, Artikel 14.2, garantiert auch die Sozialverpflichtung des Eigentums (“Eigentum verpflichtet“). Wenn GE gegen diese grundgesetzliche Verpflichtung handelt, dann muss GE in die Pflicht genommen und die Stadt muss entsprechend handeln.

    Zusätzlich ist nun bekannt geworden, dass die Kieler Stadtwerke, an denen die MVV eine Mehrheitsbeteiligung hält, ebenfalls große Geschäfte mit GE tätigen.

    In einer Pressemeldung von GE vom 22.11.2016 heißt es: „Baustart von Deutschlands flexibelstem Kraftwerk in Kiel – Größter Auftrag für Jenbacher Gasmotoren von GE“.

    Dass die Zusammenarbeit von MVV/juwi sich nicht in Einzelfällen erschöpft sondern strategisch ausgerichtet ist, belegt auch der unten stehende Artikel.

    Im einschlägigen Online-Nachrichtenportal IWR heißt es:

    „juwi und General Electric schmieden Pläne

    Wörrstadt – Der Windenergie-Projektierer juwi und der amerikanische Hersteller von Windenergieanlagen General Electric (GE) bauen ihre Kooperation aus. Grund sind Vorbereitungen auf das kommende Ausschreibungssystem.
    Der rheinland-pfälzische Projektentwickler juwi und der Windturbinen-Hersteller GE Renewable Energy aus den USA intensivieren ihre Zusammenarbeit. Es geht gleich um über hundert neue Windenergieanlagen (genau genommen 110, die Red.). (…)

    Unternehmen vertiefen bewährte Kooperation
    Juwi und GE Renewable Energy haben bereits gemeinsam 16 Projekte mit insgesamt 60 Anlagen realisiert. Für die beiden Unternehmen ist der Vertrag eine neue Stufe in der Zusammenarbeit.“

    http://www.iwr.de/news.php?id=32601

    Roland Schuster – aus: Kommunal-Info Mannheim Nr. 24 / 2016

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    Neue Termine für die Vollversammlung des Allgemeinen Syndikats Mannheim

    Gepostet von fauma4 am 6. Juni 2016

    Die Vollversammlung der FAU Mannheim findet seit März 2016 am ersten und dritten Freitag im Monat um 19.15 Uhr statt. Sie ist öffentlich, und wir laden jeden recht herzlich ein, sich zu uns zu gesellen und sich einen Eindruck von unserer Arbeit zu machen.

    Ort:

    WildWest
    Alphornstraße 38
    68169 Mannheim (Neckarstadt West)

    Die nächsten Termine:

    17.06.2016

    01.07.2016

    15.07.2016

    05.08.2016

    19.08.2016

    02.09.2016

    16.09.2016

    07.10.2016

    21.10.2016

    04.11.2016

    18.11.2016

    02.12.2016

    16.12.2016

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    Solikomitee gegründet

    Gepostet von fauma4 am 15. Februar 2016

    Diesen Beitrag übernehmen wir von http://solidaritaet-rhein-neckar.de/

    Ohne Arbeit stirbt die Stadt, stirbt die Region –
    Überbetriebliches Solikomitee gegründet

    Gemeinsamer Informationsaustausch und gegenseitige Hilfe

    Die Zeit war einfach reif. Auf Initiative der IG Metall-Vertrauenskörperleitung von GE (ehemals Alstom) hat sich in Mannheim ein Überbetriebliches Solidaritätskomitee gegründet. Ziel ist es, den gemeinsamen Informationsaustausch und die gegenseitige Hilfe bei Angriffen auf Arbeitsplätze und Standorte zu verbessern.

    Unabhängig von Werksgrenzen soll so der Schulterschluss von Betriebsräten, Vertrauensleutekörpern und Beschäftigten in der Rhein-Neckar-Region erleichtert werden. Ob ABB, Bombardier, GE, Siemens, Wabco oder XXXLutz – diese Beispiele stehen für viele andere Firmen in der Region, in denen Arbeitsplatzvernichtung leider kein Fremdwort ist.

    In den Räumen des Mannheimer Gewerkschaftshauses ist so eine gute Tradition mit neuem Leben erfüllt worden. Ende der 1980er Jahre kam es zur Fusion von ASEA und BBC zu ABB. Damals ist die Idee entstanden, öffentliche Unterstützung für Belegschaften zu organisieren, die von Arbeitsplatz-Abbau bedroht sind.

    Mittlerweile engagieren sich Betriebsräte und gewerkschaftlich Aktive von Unternehmen aus Mannheim, Heidelberg, Ladenburg, Weinheim, Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer im  überbetrieblichen Solikomitee. Unterstützung für diese Initiative haben bereits der DGB Region Nordbaden, die IG Metall Mannheim, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt, Vertreter von Parteien und Verbänden sowie Künstler zugesagt.

    Auf dem Treffen am 4. 2. 2016 wurde ein gemeinsamer APPELL verabschiedet. Darin wird unter der Überschrift „Ohne Arbeit stirbt die Stadt! – Ohne Arbeit stirbt die Region!” zum  „Widerstand gegen ‚Globalisierung‘ und Arbeitsplatzabbau!” aufgerufen. Mit diesem Aufruf wird um Unterstützung im Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung geworben.

    Weitere Aktionen und Veranstaltungen werden derzeit vorbereitet.

    Das nächste Treffen des Solikomitees findet am Donnerstag, dem 18. Februar 2016, um 15 Uhr im Mannheimer Gewerkschaftshaus statt. Interessierte Kolleginnen und Kollegen sind herzlich willkommen.

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    Ein Stadtteil als Sündenbock

    Gepostet von fauma4 am 15. Oktober 2015

    In dNeckarstadtWesten vergangenen Wochen hat man viel darüber reden gehört, dass die Kriminalität in der Neckarstadt-West eskalieren würde. Die Menschen würden sich nicht mehr auf die Straße trauen, gar von einem „rechtsfreien Raum“ ist die Rede. Seit einigen Tagen finden sich in Geschäftslokalen Unterschriftenlisten für eine höhere Polizeipräsenz in der Neckarstadt. CDU-Stadtrat Steffen Ratzel ist gar der Meinung, wer immer es sich leisten könne, sollte schleunigst hier wegziehen.

    Mit diesen Mythen macht nun ausgerechnet Polizeipräsident Thomas Köber Schluss: Zwar sei die Kriminalität in Mannheim insgesamt angestiegen, in der Neckarstadt West aber sogar gesunken! Insgesamt sind in Mannheim Gewaltdelikte rückläufig.

    Und mit noch einem Vorurteil räumt Köber auf: Der Anteil von Straftaten von Flüchtlingen liegt mit vier Prozent im Durchschnitt.

    Die zahlreichen, nun plötzlich auftretenden Sorgen um die Neckarstadt west entlarven sich als unbewusster Rassismus: Fünf Jahre hat es etwa gedauert, bis ca. 10.000 osteuropäische Kolleg*innen in Mannheim gewohnt haben. Eine gleiche Anzahl Flüchtlinge ist in nur wenigen Monaten dazugekommen. Sehen wir von offensiv rechtsextremen Organisationen ab, hat es nur wenig Panikmache gegeben. Nun aber, wo diese Zahlen explodieren, ist plötzlich die Paranoia der extremen Mitte gefragt.

    Aber: Wir lassen uns nicht spalten. Die Neckarstadt bleibt international & proletarisch!

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    Ausgabe 1 von „Die schwattz Kattz“ erschienen

    Gepostet von fauma4 am 28. Mai 2015

    Zum Max-Josef-Straßenfest am 09. Mai 2015 haben wir erstmalig eine Lokalzeitung der FAU Mannheim erstellt. „Die schwattz Kattz“ ist im eigentlichen Sinne keine Lokalzeitung, sondern stellt unsere aktuellen Arbeitsschwerpunkte dar. Hier findet ihr sie zum Download: layout_kattz

    NUN interssiert uns natürlich eure Meinung: Braucht Mannheim – oder das Rhein-Neckar-Gebiet – eine eigene syndikalistische Zeitung? Wie gefällt euch unsere Probeausgabe? Kommentare sind – wie immer – ausdrücklich erwünscht.

     

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