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    Nächste Veranstaltungen: Gentrifizierung, Griechenland, Hartz IV

    Gepostet von fauma4 am 13. März 2014

    Hier gesammelt die nächsten Veranstaltungen, an denen wir in der einen oder anderen Art und Weise beteiligt sind:

    Gentrification contra ‚Recht auf Stadt‘ – Vortrag mit Andrej Holm

    Montag, 17. März 2014
    19:30 Uhr, Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim,

    Gentrification, die Inwertsetzung bisher preiswerter Wohnviertel, hat sich zu einem ständigem Begleiter städtischer Veränderungen entwickelt. Weltweit lösen die damit einhergehenden Verdrängungsprozesse Protestmobilisierungen aus, in denen es oft um mehr geht, als um das Recht auf eine Wohnung. Im Vortrag werden aktuelle Tendenzen der Gentrification und die damit einhergehenden Konflikte in den Städten vorgestellt.
    Andrej Holm ist Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität Berlin. Er forscht zu Themen der Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik im internationalen Vergleich. Außerdem hat er Erfahrung mit dem Leben in besetzten Häusern sammeln können.
    Die Veranstaltung wird präsentiert von dem neugegründeten Bündnis „Wem gehört die Stadt?“ Mit dieser Veranstaltung laden wir gleichzeitig offen zur Teilnahme an diesem Bündnis ein.


    Schmiermittel für die Revolution – Soli- und Infoveranstaltung mit Ralf Drais

    Do, 20.03. 19:30 Uhr
    Bürgerhaus Neckarstadt-West, Lutherstraße 15-17, 68169 Mannheim

    Entgegen der Propaganda das Schlimmste sei überstanden, geht die soziale Zertrümmerung Griechenlands weiter. Tausende Unternehmen sind bankrott, die Städte gekennzeichnet durch leere Schaufenster.
    Doch noch immer finden täglich Aktionen, Demonstrationen, Besetzungen und Streiks statt. Soziale Zentren, Kooperativen und Kollektivbetriebe entstehen trotz Repression im ganzen Land. Über 3.000 selbstverwaltete Projekte und Initiativen sind mittlerweile entstanden und präsentieren den Entwurf einer solidarischen Gesellschaft.
    Ein eindrucksvolles Beispiel ist die besetzte Fabrik Viomichanikí Metalleftikí (Vio.Me) in Thessaloníki für die sich jüngst ein bundesweiter Unterstützerkreis gegründet hat. In der Veranstaltung soll es auch darum gehen Möglichkeiten der praktischen Solidarität mit den Kämpfen in Griechenland auszuloten.
    Eine Veranstaltung der Anarchistischen Gruppe Mannheim (AGM) in Kooperation mit der FAU Mannheim.

    Innenansichten einer Agentur

    Donnerstag, 27.03., 20:00 Uhr
    Wildwest, Alphornstr. 38, 68169 Mannheim

    Im Rahmen unserer eigenen Veranstaltungsreihe „Union Infotainment“ haben wir Marcel Kallwass eingeladen:
    Das System Hartz IV begann 2005 mit zahlreichen Protesten gegen die neuen Zumutungen. Unter starker Alltagsrepression haben diese Proteste zwar abgenommen, aber es gibt sie noch. Und: Vermehrt werden sie auch in den Arbeitsagenturen selber formuliert. Marcel Kallwass ist ein solcher „Whistleblower“ und berichtet von seinen Erfahrungen.

    Eine Volksgruppe als „Kulturschock“ – Zur Situation der südosteuropäischen ArbeiterInnen in den Mannheimer Stadtteilen Jungbusch und Neckarstadt

    Gepostet von Administrator am 18. Februar 2014

    Wir dokumentieren einen Artikel aus der aktuellen Ausgabe der Direkten Aktion, der die Situation von Migrantinnen und Migranten in Mannheim grob umreißt:

    Jungbusch und Neckarstadt-West sind die beiden Mannheimer Stadtteile, die früher Mal als proletarisch galten, heute als „asozial“. Dabei wandelt der Jungbusch sein Gesicht gerade unter dem berüchtigten Aspekt der Gentrifizierung: Nachdem Xavier Naidoo 2003 hier seine Popakademie gebaut hat und nebenan ein modernes Studierendenwohnheim aufgezogen wurde, ersetzten hippe Bars das Rotlichtmilieu, und beim jährlichen „Nachtwandel“ fallen bis zu 20.000 BesucherInnen in das ehemalige Hafenviertel ein. Trotzdem ist der Jungbusch noch einer der Stadtteile, die deutlich migrantisch geprägt sind. Weiterlesen

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