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    Current News about #deliverunion

    Gepostet von fauma4 am 7. Juni 2018

    NEW! Our Survey for Riders in English and German – please take a few minutes to answer the questions. It will help us to work together with you to improve your living and working conditions. The survey is anonymous. We neither save any personal data nor do we transfer any information to third parties. You can send the survey to FAU Mannheim, c/o wildwest, Alphornstr.38, 68169 Mannheim or send it via e-mail to fauma-sekretariat[at]fau.org. You are also welcome to bring the survey to our meetings on the 2nd or 4th Friday of the month after 7.30 p.m.

    Hint for Riders: An open bycicle-repair-workshop on every second Sunday of the month you find here: Fahrrad-Werkstatt im JUZ

    The Kommunalinfo Mannheim made an interview with us about #deliverunion: „Hier sehen wir die Arbeitskämpfe der Zukunft“

    On Wednesday we had a info table at the Paradeplatz in the hot sun:

     

    “Hier sehen wir die Arbeitskämpfe der Zukunft”

    Gepostet von fauma4 am 5. Juni 2018

    Interview mit der FAU Mannheim zum Organizing bei Foodora

    Seit 2016 finden sich immer wieder Berichte von Protesten sogenannter „Riders“, Essenslieferanten von Firmen wie Foodora oder Deliveroo, in den Medien. Besonders stechen dabei in Deutschland die Proteste in Berlin hervor, die durch die dortige FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) organisiert werden. Dieses Engagement fand u.a. Würdigung durch die IG Metall-Vizevorsitzende Christiane Benner. Auch das Mannheimer Syndikat (so nennt sich in der FAU die lokale Gewerkschaft) möchte diesen Kampf aufnehmen. Wir sprachen mit dem lokalen Gewerkschaftssekretär Teodor Webin.

    KIM: Vorab: Nicht jedem wird bekannt sein, was die FAU ist. Kannst du kurz erklären, was ihr macht?

    FAU: Die FAU gibt es in Deutschland seit 1977. Entstanden ist sie aus der Tradition des ‚Anarchosyndikalismus’ und explizit der Vorgängerorganisation FAUD in der Weimarer Republik. Den konkreten Anlass gaben in den 1970ern aber vor allem spanische GastarbeiterInnen, die in der CNT organisiert waren, die weit größer war als die FAUD. Grundsätzlich verstehen wir uns als Gewerkschaft, die durch ihren Kampf für bessere Arbeitsbedingungen der Lohnabhängigen auch den Gegensatz zwischen ArbeiterInnen und Unternehmen überwinden will, d.h. eine postkapitalistische Gesellschaft anstrebt. Letzteres unterscheidet uns sicherlich von den Gewerkschaften des DGB. Außerdem sind wir föderal von unten nach oben strukturiert.

    KIM: Zum Thema –  Seit einiger Zeit habt ihr MitarbeiterInnen von Foodora konkret angesprochen. Warum?

    FAU: Das Thema wurde für uns relevant, als wir im Juli 2017 von einem gekündigten Mitarbeiter angesprochen wurden. Der wesentlichere Grund für uns war aber, dass sich mit „DeliverUnion“ europaweit ein Netzwerk gegründet hat, an dem verschiedene Basisgewerkschaften teilnehmen. Die Erfolge der FAU Berlin – vor allem die anfängliche Gesprächsbereitschaft des Unternehmens und die Zahl der engagierten Riders von Foodora und Deliveroo – haben uns motiviert, hier auch aktiv zu werden. In Deutschland gab und gibt es entsprechende Organizing-Versuche z.B. in Hamburg, Leipzig, Münster und Frankfurt, Karlsruhe und Nürnberg beginnen gerade mit ähnlichen Projekten. Die „aktion arbeitsunrecht“ hat am 13. April Deliveroo zum Ziel ihrer „Schwarzer Freitag“-Kampagne gemacht.

    Wir haben damit gerechnet und rechnen auch weiter damit, dass wir eine ähnliche Motivation wie in Berlin auch bei den Mannheimer Riders finden – vor allem deswegen, weil es ja eine Menge Berichterstattung dazu gab und wir vermuten, dass die lokalen Riders entsprechend informiert sind – zumal wir ja von Menschen reden, die notwendigerweise gut digital vernetzt sind. Kürzlich hat das NTM uns noch mal befeuert: In der aktuellen Inszenierung von Hans Falladas „Kleiner Mann – was nun?“ des Regisseurs Volker Lösch hat die DeliverUnion-Kampagne einen prominenten Platz gefunden.

    KIM: Abgesehen von der Öffentlichkeit – was macht Foodora zum Ziel gewerkschaftlichen Organizings?

    FAU: Es gibt natürlich auch ganz praktische Erwägungen. Z.B., ganz einfach: Foodora-ArbeiterInnen sind in der Öffentlichkeit sofort erkennbar. Man muss nicht überlegen, wie man auf ein Betriebsgelände kommt oder vor dem Betriebsgelände grübeln ‚Gehört die jetzt dazu oder nicht?’ Der erste Rider, mit dem ich persönlich z.B. gesprochen habe, stand einfach vor der Haustür, weil er einen Nachbarn beliefert hat. Wenn man dann noch verstanden hat, dass es die sogenannten ‚Hubs’ gibt, an denen sich die Riders mit ihrem Smartphone zur Arbeit einloggen und ungefähr weiß, wann die Stoßzeiten sind, wird das ein Selbstläufer. Wobei hier nicht alles so einfach ist: Die KollegInnen sind zwar dadurch einfach ansprechbar, haben aber nie viel Zeit für ausführliche Gespräche.

    Dazu kommt aber vor allem eins: Die Konflikte bei Foodora erscheinen uns symptomatisch für die Arbeitskämpfe der Zukunft – ähnlich wie vielleicht sonst nur bei amazon. Wir reden hier darüber, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert und damit bestimmte Themen setzt – die Arbeitszeiten (Flexibilisierung), die Art der Arbeit (Homeoffice, Abrufbarkeit, On Demand-Produktion) und das Arbeitsverhältnis (Soloselbstständigkeit, Werkverträge und Leiharbeit) selbst. Bei amazon z.B. wird die Zukunft von Tarifverträgen im Einzelhandel entschieden, darum ist das so ein harter Kampf. Werden wir jetzt bei den Food Deliveries tätig, dann deswegen, um Verschlimmerungen in der Arbeitswelt von morgen ganz allgemein zu verhindern. Alle Gewerkschaften müssen den aktuellen Prozessen frühzeitig einen Riegel vorschieben.

    KIM: Wie erfolgversprechend ist das?

    FAU: Das wird in jedem Fall ein harter Kampf, amazon zeigt das. Dass die Streiks dort so langwierig sind, liegt ja nicht vorrangig daran, dass amazon eine besonders kämpferische Belegschaft hätte, sondern daran, dass sich das Unternehmen als unnachgiebiger Gegner erweist. Man kann aber nicht mehr zurück, wenn man diesen Kampf einmal aufgenommen hat. Auch bei den Riders ist das letztlich nicht anders: Foodora war zwar in Berlin zu Gesprächen bereit, Deliveroo aber hat jede Kommunikation verweigert. Und auch bei Foodora gewinnt man mittlerweile den Eindruck, dass die Gesprächsbereitschaft eine reine Hinhaltetaktik war. Deswegen sind die BerlinerInnen wieder dazu übergegangen, öffentlichen Protest zu organisieren um den Druck zu erhöhen. Wenn wir nun in anderen Städten ebenfalls mit der Organisierung der Riders beginnen, erhöht das auch den Druck in Berlin, die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

     

    KIM: Wie geht ihr konkret vor, wenn ihr die MitarbeiterInnen von Foodora ansprecht?

    FAU: Weil wir nur kurze Zeitfenster haben, bleibt der Erstkontakt auf das Wesentliche beschränkt. Wir wollen natürlich wissen, welche Probleme sie konkret haben. Man hört dann auch manchmal ‚keine’, und dann heißt es Nachhaken – denn Arbeitsplätze ohne Probleme gibt es nicht. Bislang haben wir dann vor allem unsere Kontaktdaten vergeben und zu einem Treffen eingeladen. Dieses Treffen sollte zu einem ersten ausführlichen Austausch dienen. Zu einem ersten Treffen ist keiner gekommen, aber wer mal versucht hat, Belegschaften zu organisieren, weiß, dass das nicht ungewöhnlich ist. Wir lassen uns dadurch nicht entmutigen und starten aktuell einen neuen Anlauf. Dabei freuen wir uns über weitere MitstreiterInnen.

    Wir haben dabei natürlich andere Ausgangsbedingungen als z.B. in Berlin: Wir reden in Berlin von 1.000 Beschäftigten, von denen rund 100 aktiv sind – und einige Aktive sind von sich aus zur FAU gekommen. In Mannheim reden wir von etwa 70 MitarbeiterInnen, die wir von außen motivieren wollen, etwa 20% der Beschäftigten haben wir in der ersten Phase angesprochen. Es ist aber durchaus möglich, dass die Belegschaft mittlerweile komplett ausgetauscht ist. Und: Ich kann mit 100 von 10.000 MitarbeiterInnen eher etwas reißen als mit 6 von 60. Darum freuen wir uns über jede Unterstützung.

     

    KIM: Das klingt nach einem Kraftakt, gerade für eine kleine Gewerkschaft… ist das die Mühe wert?

    FAU: Das Thema ist zu wichtig, um beim ersten Misserfolg das Handtuch zu schmeißen. Anders als in Berlin hat Foodora z.B. von Anfang an in Italien auf Blockade geschaltet, aber die ItalienerInnen sind nach wie vor aktiv. In England gab es mehrere Protestwellen, in Belgien haben die Riders von alleine ihre Proteste mit den Streiks bei amazon koordiniert und in den Niederlanden begann auch 2018 mit Protesten in der Branche. Wir erleben hier durchaus gerade eine europäische Streikwelle – und Mannheim muss jetzt zeigen, dass es seinem Ruf als rote Arbeiterstadt auch unter den veränderten Bedingungen von Dienstleistisierung und Digitalisierung gerecht bleiben kann.

     

    Wie soll es denn konkret weitergehen?

    FAU: Am 11. Juni um 19.00 Uhr laden wir zu einer Diskussionsveranstaltung ins wildwest und können dort hoffentlich erste Erfolge der Ansprachen vorweisen – wir wollen dort aber auch allgemein die globale Situation vorstellen, mutmaßlich – mit Rücksicht auf die  Zusammensetzung der Riders im Großraum Mannheim/Ludwigshafen – auf englisch.

    Wir freuen uns aber natürlich, wenn bereits vorher Riders zu uns stoßen und diesen Prozess selber gestalten. Dafür können sie uns mailen unter fauma-sekretariat@fau.org, uns anrufen unter 0170-8493178 oder einfach am 2. oder 4. Freitag ab 19.15 Uhr zu unseren Treffen im wildwest, Alphornstr. 38, vorbeikommen. Die Einladung gilt natürlich auch für alle anderen, die sich daran beteiligen wollen.

    KIM: Warum sollten sich die Fooroda-Riders an euch wenden und nicht an die NGG?

    FAU: Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zu den Gewerkschaften des DGB und wir verstehen uns nicht als politische Richtungsgewerkschaft. Es gibt Kämpfe, die sich besser mit dem DGB führen lassen und Kämpfe, die sich besser mit uns führen lassen. In Münster z.B. hat die FAU die Foodora-FahrerInnen zu einem Treffen mobilisiert und das Ergebnis des Treffens war, dass die FahrerInnen mit der NGG einen Betriebsrat gründen wollten. Auch das ist ein gewerkschaftlicher Erfolg! Betriebsratsgründungen bei Foodora sind allerdings schwierig: Sowohl in Münster wie auch in Mannheim hat Foodora die lokalen Büros geschlossen und beharrt darauf, dass es lokal ja gar keinen Betrieb gäbe. Die NGG muss das in Münster jetzt gerichtlich durchboxen. Auch das ist ja eine Folge des Digitalisierungsprozesses: Der Betriebsbegriff muss völlig neu gefüllt werden. Unser Organisierungsverständnis ist völlig offen: Ob mit NGG, FAU oder völlig selbstständig – wir möchten diesen Prozess in jedem Fall fördern.

    Kommt ihr mit uns in den Alltag?

    Gepostet von fauma4 am 18. April 2018

    Organisieren – streiken – kämpfen: Das ist keine Parole, die man einmal im Jahr am 1. Mai ausgeben und dann wieder vergessen kann, das ist ein Aufgabe, die sich einer klassenorientierten Linken 365 Tage im Jahr stellt.

    Seit 2015 organisieren sich die Essenslieferant*innen von Foodora, Deliveroo, UberEats, Lieferando u.v.a. unter dem Schlagwort DeliverUnion. Immer wieder streiken sie grenzüberschreitend – zuerst in Italien, dann in England und Frankreich, seit 2016 zunehmend auch in Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Sie kämpfen für mehr Lohn, Zuschläge für Fahrradreparaturen und Smartphone-Abnutzung und das Recht, sich in Gewerkschaften und als Betriebsräte zu organisieren.

    In Mannheim organisieren, streiken und kämpfen sie noch nicht. Das wollen wir ändern. Wir können auf den wertvollen Vorarbeiten der Berliner DeliverUnion aufbauen Ihr seid herzlich dazu eingeladen, mit uns einen entsprechenden Organisierungsversuch anzustoßen:

    11. Mai um 19.30 Uhr
    wildwest, Alphornstr. 38,
    68169 Mannheim

    Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr euch auch gerne unter fauma@fau.org oder unter 0170-8493178 (bitte ggf. auf die Mailbox sprechen) melden.

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    Lohnerhöhung und Verschleißpauschale: Erste Verhandlungen zwischen Foodora und FAU Berlin

    Gepostet von fauma4 am 24. August 2017

    Erste Ergebnisse in den Verhandlungen zwischen Foodora und der
    Basisgewerkschaft FAU Berlin

    Bildergebnis für foodora FAU deliverunionAm Freitag, den 18. August endete die erste Verhandlungsrunde zwischen
    der FAU Berlin und der Foodora-Geschäftsführung mit Zusagen des
    Essenslieferanten. So hat sich Foodora bereit erklärt, bis zum nächsten
    Verhandlungstermin Ende September ein Modell der gestaffelten
    Entgelterhöhung nach Betriebszugehörigkeit vorzulegen und die Kosten für
    Betriebsmittel mit einer Verschleißpauschale abzudecken. In den
    Gesprächen räumte Foodora außerdem ein, im Frühjahr 2017 Fehler gemacht
    zu haben, indem zu viele Fahrer_innen eingestellt wurden. Dies sieht die
    FAU Berlin als Grund für zu wenig Schichten, hohen Arbeitsdruck und ein
    System der Arbeit auf Abruf. Mit mehr Transparenz in Bezug auf die
    Schichtplanung und mit einer Mindestprozentzahl an ständig freien
    Schichten will die Basisgewerkschaft mehr Flexibilität für die
    Fahrer_innen durchsetzen. Foodora sicherte zu, bis zu nächstem
    Verhandlungstreffen ein Schichtplanungsmodell zu entwickeln, das diesen
    Anforderungen entspricht.

    Damit hat sich die Unternehmensführung Zeit gekauft. Die Frage nach der
    Höhe der Verschleißpauschale, aber auch die genaue Umsetzung der
    Entgelterhöhung bleiben aber vorerst offen. „Es ist zwar Bewegung in die
    Verhandlungen gekommen, aber noch sind nicht alle unsere Forderungen
    erfüllt“, erklärt Georgia Palmer, selbst Foodora-Fahrerin und Teil der
    Verhandlungskommission der FAU Berlin. „Beim nächsten Treffen erwarten
    wir von Foodora konkrete Zahlen, wie sie die Betriebsmittelkosten
    abdecken und die Lohnerhöhung umsetzen wollen. Ansonsten werden wir zu
    gewerkschaftlichen Maßnahmen greifen. Das kann auch heißen: Streik“.

    Foodora sicherte in der ersten Verhandlung eine Verschleißpauschale für
    Fahrräder zu, die nicht unter den 10 Cent pro Kilometer liegen werde,
    die Marktkonkurrent Deliveroo bereits zahlt und kündigte erstmals an,
    die Einführung von Leihfahrrädern zu prüfen. Nach Berechnungen der FAU
    Berlin müsste eine Verschleißpauschale allerdings 35 Cent pro Kilometer
    betragen. Zudem fordert die Basisgewerkschaft 1,- Euro mehr pro Stunde
    für alle Fahrer_innen, die in Berlin mit einem Einstiegsgehalt von 9,- €
    pro Stunde kaum über dem Mindestlohn liegen. Eine solche Entgelterhöhung
    ist laut der jüngsten Umfrage der FAU Berlin unter 150
    Foodora-Fahrer_innen die dringendste Forderung der Belegschaft. „Bevor
    wir einen Haustarifvertrag abschließen, werden wir alles, was wir in den
    Verhandlungen erreichen, den Foodora-Mitarbeiter_innen nochmals zur
    Abstimmung vorlegen“, so Palmer weiter.

    Die Kampagne #Deliverunion der FAU, die ungebrochen Zulauf erfährt und
    inzwischen auch Essenskuriere außerhalb von Berlin mobilisieren kann,
    hatte zuletzt mit einer Demonstration am 28. Juni von sich reden
    gemacht. Bei der Kundgebung hatten Fahrer_innen von Deliveroo
    Fahrradteile vor der Unternehmenszentrale aufgehäuft, um auf die hohen
    Verschleißkosten aufmerksam zu machen, die von den Unternehmen nicht
    übernommen werden. Während Foodora sich zu Verhandlungen mit den
    Fahrer_innen der FAU Berlin bereit erklärte, blockiert der
    Marktkonkurrent Deliveroo weiterhin die Gespräche. „Deliveroo hat sich
    damit keinen Gefallen getan“, kritisiert Clemens Melzer, Pressesekretär
    der FAU Berlin. Das britische Unternehmen setzt im Gegensatz zu Foodora
    auch auf selbstständige Essenskuriere und sorgt zurzeit wegen Streiks in
    Spanien und Frankreich für Negativschlagzeilen. Die FAU Berlin werde den
    Druck auf Deliveroo erhöhen und sich dabei nicht mehr auf Kundgebungen
    beschränken, kündigt Melzer an: „Die Verhandlungen mit Foodora sind nur
    eine Baustelle. Wir möchten Verbesserungen in der gesamten Branche
    durchsetzen.“