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    Andrea Nahles‘ neuer Angriff auf die Arbeiterklasse

    Gepostet von fauma4 am 3. März 2017

    Mit ihrem Ende November 2016 vorgelegten «Weißbuch Arbeiten 4.0» findet ein anderthalb Jahre währender, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales organisierter sogenannter Dialogprozess seinen vorläufigen Abschluss. Ziel war die Erstellung eines Leitbildes für die Arbeitswelt der Zukunft und die Vorbereitung eines «neuen gesellschaftlichen Flexibilitätskompromisses ». Jenseits blumiger Projektionen auf künftige Chancen für den Wirtschaftsstandort Deutschland und neuer Freiheiten für die «Work-Life-Balance» der Beschäftigten ist dabei eine klare Agenda erkennbar: Durch Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen soll künftig vom Arbeitsrecht, vor allem vom Arbeitszeitgesetz, abgewichen werden können – und zwar zulasten der ArbeitnehmerInnen.

    Jörn Böwe hat für die Rosa-Luxemburg-Stiftung diese Flexibilisierungsoffensive, ein erneuter Angriff auf die Errungenschaften der Arbeiterbewegung und eine neue gezielte Prekarisierung durch die Regierung, detailiert beschrieben. Hier das pdf.