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    Nein zum Krieg! Rüstungsexporte an die Türkei stoppen! Solidarität mit Afrin!

    Gepostet von fauma4 am 16. Februar 2018


    Demonstration und Kundgebung, Mannheim, Samstag, 24. 2.2018
    Auftakt: 13:00 h Schloss Mannheim/Ehrenhof – Abschlusskundgebung Alter Messplatz

    Seit dem 20. Januar greift die Türkei mit Truppen, mit Kampfjets und Panzern die kurdische Enklave Afrin im Norden Syriens an. In der Region Afrin leben etwa eine Million Menschen. Dorthin sind auch hunderttausende Flüchtlinge innerhalb Syriens geflohen. Sie werden verteidigt von den Verbänden der kurdischen YPG. Viele zivile Opfer sind bei der türkischen Invasion zu befürchten.
    Die Frauen und Männer der kurdische YPG haben mit Luftunterstützung der USA erfolgreich den IS bekämpft. Sie haben den dschihadistischen Terror in Kobanê besiegt und die syrische Stadt Raqqa vom Terror-Kalifat befreit.
    Der vom türkischen Autokrat Erdoğan lange vorbereitete Angriff zielt auf die Zerschlagung der mit allen BewohnerInnen verschiedenster Herkunft in der Region entwickelten demokratischen Selbstverwaltung und der garantierten Gleichberechtigung der Frauen sowie auf die Kontrolle der syrischen Grenzregion zur Türkei.
    Der NATO-Verbündete Türkei operiert in diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Afrin gemeinsam mit den islamistischen Terrormilizen in der Region. Es ist eine Schande, dass die Großmächte und die regionalen Einflussstaaten die Menschen in Afrin fallengelassen haben. Deutsche Leopard-2-Panzer kommen in Afrin zum Einsatz. Dass die deutsche Bundesregierung mit dem türkischen Gewaltherrscher paktiert und sein Krieg mit deutschen Waffenlieferungen unterstützt wird, tritt Menschenrechte mit Füssen und verstößt auch gegen deutsche Gesetze und gegen das Grundgesetz.
    Wenn Erdoğan die kurdische Enklave Afrin in Syrien zerstören sollte, dann droht ein weiterer Krieg in Syrien mit zahlreichen Menschenrechtsverbrechen.

     Wir fordern, dass die Bundesregierung diesen Krieg eindeutig verurteilt und jegliche Beihilfe auch über NATO-Strukturen einstellt.
     Wir fordern den sofortigen Rückzug der türkischen Armee und aller ihrer islamistischen Söldnermilizen.
     Wir fordern den sofortigen Stopp aller deutschen Rüstungsexporte in die Türkei.
     Wir fordern einen endgültigen Stopp aller Pläne, türkische Panzer durch den Rheinmetallkonzern zu modernisieren.
     Syrien braucht Frieden und Demokratie. Die Kurdinnen und Kurden in Syrien brauchen heute unsere Anerkennung und Solidarität.

    Die Demonstration und Kundgebung am Samstag, 24.2.2018, in Mannheim, 13:00 h Schloss/Ehrenhof, Abschlusskundgebung Alter Messplatz, wird unterstützt von:

    Friedensplenum Mannheim, attac Mannheim, Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Neckar, DIDF-Mannheim, DIDF-Jugend Mannheim, DIE LINKE Mannheim, DIE LINKE Ludwigshafen, FAU Mannheim, Friedensplenum Mannheim, Kommunalinfo Mannheim, Kurdisches Gesellschaftszentrum Mannheim-Ludwigshafen, Linksjugend [’solid] Mannheim, SJD- Die Falken Mannheim, Offenes Antifatreffen Mannheim, AGM-Anarchistische Gruppe Mannheim, Edi Bese-Initiative, Kobane-Initiative, Ronahi und Beriwan Frauenrat, Kobane-Initiative Ludwigshafen, Dersim Gemeinde Mannheim (Düzgün), Promigra Mannheim, SDAJ Mannheim, Antifaschistische Initiative Heidelberg/Interventionistische Linke, VVN-BdA Heidelberg.

    Permanente Terminänderung: Vollversammlungen des Allgemeinen Syndikats Mannheim

    Gepostet von fauma4 am 22. Januar 2018

    Liebe Kolleg*innen und Genoss*innen,

    an jedem 3. Freitag im Monat findet global und auch in Mannheim eine „critical mass“ statt. Die Critical Mass ist eine internationale Form der direkten Aktion, mit der Radfahrer darauf aufmerksam machen möchten, dass sie ebenso wie motorisierte Fahrzeuge Teil des Straßenverkehrs sind.

    Nach der Tour treffen sich die Teilnehmer*innen zukünftig im wildwest, Alphornstr. 38, 68169 Mannheim.

    Um diese Treffen zu ermöglichen, finden die Treffen des Allgemeinen Syndikats Mannheim ab Februar 2018 am zweiten und vierten Freitag im Monat um 19.15 Uhr statt.

    „Sacco und Vanzetti“ im Cinema Quadrat

    Gepostet von fauma4 am 12. Oktober 2017

    Datum: 25. & 30. 10. 2017, 19:30
    Ort: Cinema Quadrat, Collini-Str. 1, Mannheim

     

    Sacco und Vanzetti_02-Protest in Berlin 1927Der Justizskandal um die italienischen Anarchisten Sacco und Vanzetti ist weltbekannt. Dafür haben zeitgenössisch bekannte Autoren wie Upton Sinclair mit seinem Roman „Boston“ oder Erich Mühsam mit seinem Stück „Staatsräson“ gesorgt, wesentlich bekannter dürfte allerdings der Film „Sacco und Vanzetti“ von Guiliano Montaldo aus dem Jahr 1971 sein – vor allem durch die Musik von Ennio Morricone und hier vor allem durch die seitdem zur linken Hymne gewordene Ballade „Here’s to you“ in der wunderbaren Version von Joan Baez. 2006 legte Peter Miller einen gleichnamigen Dokumentarfilm vor, der erst seit diesem Jahr in deutscher Übersetzung vorliegt und nun mit unserer Unterstützung auch zweimal im Cinema Quadrat gezeigt wird.

    Der Fall Sacco und Vanzetti ist dabei für uns aus mehreren Gründen interessant: Nicht nur handelte es sich um zwei Arbeitermilitante, die hier Oper der US-amerikanischen Klassenjustiz wurden und Parallelen zu Fällen wie jenem von Mumia Abu-Jamal und Leonard Peltier aufscheinen lassen, sondern der Fall gewinnt auch deswegen an Aktualität, weil es sich um Arbeitsmigranten handelte. So schreibt Bartolomeo Vanzetti in einem Brief aus dem Gefängnis:

    „Warum wurden alle meine Zeugen, einfache Leute, die nur die einfache Wahrheit sagen wollten, über die Achsel schief angesehen und ausgelacht? Ihren Worten wurde nicht geglaubt, denn sie waren ja auch nur Ausländer… die Zeugenaussagen von Menschen sind glaubhaft – aber von Ausländern… bah!“

    Doch es gibt noch einen weiteren, ganz entscheidenden Punkt, der den Fall Sacco und Vanzetti zu einem spannenden Ereignis werden lässt: Die für heutige Verhältnisse schier unglaubliche und strömungsübergreifende Solidarität: In der Weimarer Republik waren die Proteste für Sacco und Vanzetti eine der seltenen gemeinsamen Aktionen von Kommunist*innen, Anarchist*innen und Syndikalist*innen – gemeinsam konnten sie 100.000 Menschen in Berlin mobilisieren. Die größten Demonstrationen für Sacco und Vanzetti fanden in Frankreich und im bereits faschistischen Italien statt. 24stündige Generalstreiks gab es u.a. in New York, in Montevideo und in zahlreichen Städten Süd- und Mittelamerikas. Die globalen Unruhen angesichts der empfundenen (und tatsächlichen) Ungerechtigkeit ließen selbst die Aktienkurse fallen.

    Und so zeigt uns der Fall „Sacco und Vanzetti“ auch eindrücklich, wie Internationale Solidarität – selbst für einzelne Personen – möglich ist, wenn die Arbeiterklasse an einem Strang zieht.

    Neue Termine für die Vollversammlung des Allgemeinen Syndikats Mannheim

    Gepostet von fauma4 am 6. Juni 2016

    Die Vollversammlung der FAU Mannheim findet seit März 2016 am ersten und dritten Freitag im Monat um 19.15 Uhr statt. Sie ist öffentlich, und wir laden jeden recht herzlich ein, sich zu uns zu gesellen und sich einen Eindruck von unserer Arbeit zu machen.

    Ort:

    WildWest
    Alphornstraße 38
    68169 Mannheim (Neckarstadt West)

    Die nächsten Termine:

    17.06.2016

    01.07.2016

    15.07.2016

    05.08.2016

    19.08.2016

    02.09.2016

    16.09.2016

    07.10.2016

    21.10.2016

    04.11.2016

    18.11.2016

    02.12.2016

    16.12.2016

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    „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht.“ – Interview mit Peter Novak

    Gepostet von fauma1 am 14. Juli 2015

    Für die kommende Ausgabe der Direkten Aktion interviewten wie Peter Nowak, den Herausgeber des Buches Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht. Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken. Leider kann dieses Interview dort nur in gekürzter Form erscheinen. Wir möchten aber die herausgestrichenen Teile nicht gerne einfach unter den Tisch fallen lassen, daher bringen wir das Interview nun an dieser Stelle in voller Länge.

    Peter ist übrigens im September auf Lesereise, und wird am 17. September auch in Mannheim Station machen um uns das genannte Buch persönlich vorzustellen!

    Demnächst erscheint das von Dir herausgegebene Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht. Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken.“ Darin werden Streiks außerhalb des klassischen Fabrik- und Gewerkschaftsumfelds dargestellt, vor allem in bislang als schwer organisierbar geltenden Sektoren. Siehst Du darin einen allgemeinen Trend, oder bleiben dies lobenswerte Einzelfälle?

    Peter Nowak: Oft sind diese Streiks noch Einzelfälle, aber sie deuten eine Tendenz an. Die Beschäftigten in den schwer zu organisierenden Branchen machen die Erfahrung, dass sie oft frühkapitalistischen Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind und dass all das Gerede über familiäre Arbeitsverhältnisse und flache Hierarchien diese Ausbeutungsverhältnisse nur mühsam ideologisch verschleiern. Sehr deutlich wird dass am Arbeitskampf in einem Berliner Spätkauf, den ich im Buch vorstelle. Er ging für den Beschäftigten erfolgreich aus und er erstritt sich mit Hilfe der FAU eine Lohnnachzahlung. Doch dies war nur möglich, weil der Arbeitskampf auch als politische Auseinandersetzung öffentlich geführt wurde.
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