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    Dossier „Digitalisierung der Arbeitswelt“ online!

    Gepostet von fauma4 am 16. November 2017

     

    Anläßlich der Aktionswoche gegen amazon und der anstehenden Veranstaltungen mit Matthias Becker haben wir uns mal an eine kurze Internet-Recherche gemacht. Das Ergebnis findet ihr hier.

    Schwarzer Freitag: Widerstand gegen Fertigmacher und Union Buster

    Gepostet von fauma4 am 25. Oktober 2017

    Die aktion./.arbeitsunrecht hat sich vorgenommen, den augenzwinkernden Aberglauben in der deutschen Arbeitswelt rund um Freitag, den 13. zu nutzen. Sie wollen den Schwarzen Freitag als Widerstandstag der arbeitenden Bevölkerung etablieren.

    Ziel des Aktionstags Schwarzer Freitag, 13. Oktober 2017 war die Mode-Kette H&M (Hennes&Mauritz). Die FAU Mannheim beteiligte sich mit Flugblattaktionen vor zwei Mannheimer Filialen.

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    „Sacco und Vanzetti“ im Cinema Quadrat

    Gepostet von fauma4 am 12. Oktober 2017

    Datum: 25. & 30. 10. 2017, 19:30
    Ort: Cinema Quadrat, Collini-Str. 1, Mannheim

     

    Sacco und Vanzetti_02-Protest in Berlin 1927Der Justizskandal um die italienischen Anarchisten Sacco und Vanzetti ist weltbekannt. Dafür haben zeitgenössisch bekannte Autoren wie Upton Sinclair mit seinem Roman „Boston“ oder Erich Mühsam mit seinem Stück „Staatsräson“ gesorgt, wesentlich bekannter dürfte allerdings der Film „Sacco und Vanzetti“ von Guiliano Montaldo aus dem Jahr 1971 sein – vor allem durch die Musik von Ennio Morricone und hier vor allem durch die seitdem zur linken Hymne gewordene Ballade „Here’s to you“ in der wunderbaren Version von Joan Baez. 2006 legte Peter Miller einen gleichnamigen Dokumentarfilm vor, der erst seit diesem Jahr in deutscher Übersetzung vorliegt und nun mit unserer Unterstützung auch zweimal im Cinema Quadrat gezeigt wird.

    Der Fall Sacco und Vanzetti ist dabei für uns aus mehreren Gründen interessant: Nicht nur handelte es sich um zwei Arbeitermilitante, die hier Oper der US-amerikanischen Klassenjustiz wurden und Parallelen zu Fällen wie jenem von Mumia Abu-Jamal und Leonard Peltier aufscheinen lassen, sondern der Fall gewinnt auch deswegen an Aktualität, weil es sich um Arbeitsmigranten handelte. So schreibt Bartolomeo Vanzetti in einem Brief aus dem Gefängnis:

    „Warum wurden alle meine Zeugen, einfache Leute, die nur die einfache Wahrheit sagen wollten, über die Achsel schief angesehen und ausgelacht? Ihren Worten wurde nicht geglaubt, denn sie waren ja auch nur Ausländer… die Zeugenaussagen von Menschen sind glaubhaft – aber von Ausländern… bah!“

    Doch es gibt noch einen weiteren, ganz entscheidenden Punkt, der den Fall Sacco und Vanzetti zu einem spannenden Ereignis werden lässt: Die für heutige Verhältnisse schier unglaubliche und strömungsübergreifende Solidarität: In der Weimarer Republik waren die Proteste für Sacco und Vanzetti eine der seltenen gemeinsamen Aktionen von Kommunist*innen, Anarchist*innen und Syndikalist*innen – gemeinsam konnten sie 100.000 Menschen in Berlin mobilisieren. Die größten Demonstrationen für Sacco und Vanzetti fanden in Frankreich und im bereits faschistischen Italien statt. 24stündige Generalstreiks gab es u.a. in New York, in Montevideo und in zahlreichen Städten Süd- und Mittelamerikas. Die globalen Unruhen angesichts der empfundenen (und tatsächlichen) Ungerechtigkeit ließen selbst die Aktienkurse fallen.

    Und so zeigt uns der Fall „Sacco und Vanzetti“ auch eindrücklich, wie Internationale Solidarität – selbst für einzelne Personen – möglich ist, wenn die Arbeiterklasse an einem Strang zieht.

    Solidarität mit Vio.me!

    Gepostet von fauma4 am 1. Oktober 2017

    Bildergebnis für solidarität mit vio.meIn Griechenland ist die Tradition von Mitbestimmung und Arbeiterselbstverwaltung nur schwach verankert. Aus diesem Grund gibt es trotz einer massiven Pleitewelle seit 2010 nur wenige Übernahmen von Betrieben durch die Belegschaften. Die 2011 besetzte Baustofffabrik Vio.me bei Saloniki, die gegenwärtig unter Arbeiterselbstverwaltung Reinigungsmittel produziert und vertreibt, stellt eine der wenigen Ausnahmen dar. Vio.Me ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie der autoritären Krisenpolitik der EU eine demokratische Alternative entgegengesetzt werden kann.

    Kürzlich hat es eine gerichtliche Teilentscheidung gegen Vio.Me gegeben. Seit dem 29. Mai 2017 ist der Konkursverwalter der ehemaligen Muttergesellschaft Filkeram AG berechtigt, die Fabrik der früheren Vio.Me AG zu betreten und alle beweglichen Vermögensgegenstände zu erfassen und ihre Zwangsveräußerung zu betreiben. Auf dem Fabrikgelände befinden sich auch die Zweigstelle der Sozialklinik der Solidarität von Thessaloniki und ein Depot mit lebensnotwendigen Bedarfsgütern für Flüchtlinge. Das heißt, der Konkursverwalter wird Zugriff auf Maschinenpark, Vio.Me-Rohstoffe und -Produkte, gespendete Fahrzeuge der Kollegen und Kolleginnen, medizinische Apparate und Geräte, Medikamente und Hilfsgüter für Flüchtlinge haben.

    Die Kolleginnen und Kollegen von Vio.Me haben dagegen eine internationale Kampagne gestartet. Ihr könnt sie mit Eurer Unterschrift unterstützen auf der Seite der Griechenland-Solidarität Köln: http://gskk.eu/?p=3496

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    Mexiko: Spendenaufruf für die Erdbebenopfer in Oaxaca und Chiapas

    Gepostet von fauma4 am 16. September 2017

    Angesichts des massiven Erdbebens in Südmexiko rufen wir dringend zu Spenden für die Bevölkerung in den zerstörten Regionen auf. Besonders hart getroffen wurden die Gemeinden und Städte in der Landenge von Tehuantepec im Bundesstaat Oaxaca sowie in der Küstenregion von Chiapas.

    Es gibt Dutzende Tote und Hunderte Verletzte, zahlreiche Wohnhäuser, Kliniken und Schulen, sowie Infrastruktur wie Straßen, Brücken, Strom- oder Gasleitungen wurden zerstört. Zu den extrem starken Erdbeben (teilweise über 8,2 auf der Richter-Skala) kamen in einigen Regionen noch schwere Regenfälle hinzu, die zu heftigen Erdrutschen geführt haben.

    Viele Menschen haben ihre Existenzgrundlage und ihr bisheriges Zuhause verloren, viele Kranke und Verletzte können nur unzureichend oder gar nicht versorgt werden. Es fehlt an elementarsten Dingen wie Grundnahrungsmitteln, Kleidung, Medikamenten, Kochgelegenheiten und Übernachtungsmöglichkeiten.

    Darüber hinaus sind viele Regionen und Gemeinden bisher von der Kommunikation abgeschnitten, so dass das gesamte Ausmaß der Katastrophe überhaupt noch nicht einzuschätzen ist.

    Ein hochbrisanter Aspekt ist, dass die autoritären und korrupten Regierungen in beiden Bundesstaaten sowie die nationale Regierung bereits begonnen haben, die Situation dieser humanitären Katastrophe politisch für sich auszunutzen. Präsident Peña Nieto, Gouverneur Murat (Oaxaca) und Gouverneur Velasco Coello (Chiapas) posieren mit traumatisierten Menschen vor zerstörten Gebäuden für Fotos, um ihr Image aufzupolieren, um „Hilfe für die einfachen Leute“ zu simulieren und die Privilegien ihrer Oligarchien für die Zukunft zu sichern. Häufig werden Hilfspakete gar nicht oder hauptsächlich an regierungsnahe Empfänger*innen vergeben. Zum Teil werden Übergaben sogar lediglich simuliert. So berichten Augenzeug*innen, wie ein Liefer-LKW vor einem zerstörten Haus von den Fahrern fotografiert wird – doch es wird nichts verteilt, sondern einfach wieder eingestiegen und weitergefahren.

    Viele Menschen in den zerstörten Gemeinden und Stadtvierteln erbringen enorme Eigenleistungen, um die Situation zu verbessern. Auch viele Menschen in Mexiko unterstützen die Betroffenen. Die Menschen ringen um ihr Überleben. Sie alle rufen jedoch auch explizit zu solidarischer Unterstützung aus dem Ausland auf, da es sich um eines der schwersten Erdbeben in der Geschichte Mexikos handelt.

    Wir schließen uns dem Aufruf des unabhängigen Menschenrechtszentrums Digna Ochoa aus Tonalá, Chiapas, an, das darum bittet, dass sich die Menschen in Mexiko und der Welt mit den Betroffenen solidarisieren und die humanitäre Hilfe durch ihren Beitrag unterstützen. Das Zentrum arbeitet mit dem partei-unabhängigen Nationalen Indigenen Kongress (CNI) zusammen, der 1996 auf Initiative der linksgerichteten Zapatistischen Befreiungsarmee (EZLN) als autonomes mexikoweites Netzwerk gegründet wurde. Darüber hinaus sind wir im Kontakt mit unabhängigen oppositionellen Gemeinden, Basisorganisationen, Netzwerken und NGOs unseres Vertrauens aus Chiapas und Oaxaca, um die Spenden möglichst sinnvoll einzusetzen.

    Aktualisierte Informationen zur Spendenkampagne werden regelmäßig auf – www.chiapas.eu – veröffentlicht.

    Wir danken allen, die sich an dieser Spendenkampagne beteiligen!

    Die Zeit drängt – baldige Spenden sind sehr sinnvoll.

    Solidarische Grüße,

    Gruppe B.A.S.T.A. (Münster) und Partner Südmexikos e.V. (Böblingen)

     

    Spendenkonto:

    Partner Südmexikos e.V.

    Volksbank Böblingen

    IBAN: DE30 6039 0000 0459 3900 07

    BIC: GENODES1BBV

    Stichwort: Erdbeben

     

     

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