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    Sanktionsfrei will Erwerbslose gegen Sanktionen schützen

    Gepostet von fauma1 am 16. März 2016

    Wer schon einmal von Erwerbslosigkeit betroffen war, kennt das Damoklesschwert der Sanktionen, das stets über allem schwebt. Die teilweise oder auch vollständige Kürzung der Bezüge für einen gewissen Zeitraum, die bei Nichtbefolgung der – oft willkürlichen – Regeln des Jobcenters droht. Die gängige Sanktionspraxis ist dabei für die Betroffenen nicht nur oft unverständlich und willkürlich, sie führt auch zu empfindlichen finanziellen Einbußen und kann in manchen Fällen direkt in die Verschuldung und sogar Obdachlosigkeit führen. Eine neue Online-Plattform soll Erwerbslose gegen Sanktionen des Jobcenters schützen. Sanktionsfrei.de, initiert von einer kleinen Gruppe um Inge Hannemann, will rechtliche Beratung und Unterstützung bei Klagen gegen verhängte Sanktionen anbieten. Außerdem sollen verhängte Sanktionen durch einen Solidartopf abgefedert werden. Die Crowdfunding-Kampagne, die dies ermöglichen soll, läuft noch bis Ende März.

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    „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht.“ – Interview mit Peter Novak

    Gepostet von fauma1 am 14. Juli 2015

    Für die kommende Ausgabe der Direkten Aktion interviewten wie Peter Nowak, den Herausgeber des Buches Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht. Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken. Leider kann dieses Interview dort nur in gekürzter Form erscheinen. Wir möchten aber die herausgestrichenen Teile nicht gerne einfach unter den Tisch fallen lassen, daher bringen wir das Interview nun an dieser Stelle in voller Länge.

    Peter ist übrigens im September auf Lesereise, und wird am 17. September auch in Mannheim Station machen um uns das genannte Buch persönlich vorzustellen!

    Demnächst erscheint das von Dir herausgegebene Buch „Ein Streik steht, wenn mensch ihn selber macht. Arbeitskämpfe nach dem Ende der großen Fabriken.“ Darin werden Streiks außerhalb des klassischen Fabrik- und Gewerkschaftsumfelds dargestellt, vor allem in bislang als schwer organisierbar geltenden Sektoren. Siehst Du darin einen allgemeinen Trend, oder bleiben dies lobenswerte Einzelfälle?

    Peter Nowak: Oft sind diese Streiks noch Einzelfälle, aber sie deuten eine Tendenz an. Die Beschäftigten in den schwer zu organisierenden Branchen machen die Erfahrung, dass sie oft frühkapitalistischen Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind und dass all das Gerede über familiäre Arbeitsverhältnisse und flache Hierarchien diese Ausbeutungsverhältnisse nur mühsam ideologisch verschleiern. Sehr deutlich wird dass am Arbeitskampf in einem Berliner Spätkauf, den ich im Buch vorstelle. Er ging für den Beschäftigten erfolgreich aus und er erstritt sich mit Hilfe der FAU eine Lohnnachzahlung. Doch dies war nur möglich, weil der Arbeitskampf auch als politische Auseinandersetzung öffentlich geführt wurde.
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    Lohn geprellt in der ‚Mall of Shame‘!

    Gepostet von fauma1 am 27. November 2014

    Wir geben hier eine Erklärung der FAU Berlin wieder zu den skandalösen Vorgängen um die „Mall of Berlin“:

    Die „Mall of Berlin“ wurde im September diesen Jahres eröffnet und ist eine der drei größten Einkaufszentren der Hauptstadt. Der Protzbau am Leipziger Platz, der nach rbb-Angaben ca. eine Milliarde Euro gekostet haben soll, könnte nun in der Vorweihnachtszeit zum Symbol der gängig gewordenen Ausbeutung migrantischer ArbeiterInnen aus dem EU-Ausland werden. Ein Subunternehmen hatte Arbeiter aus Rumänien für schlappe sechs Euro Stundenlohn in dem Konsumgiganten schuften lassen und am Ende nicht mal diesen niedrigen Lohn vollständig an die Arbeiter bezahlt. Ein Teil der Arbeiter hat sich nun in der FAU Berlin organisiert, die nun schnell und entschlossen handeln wird um die ausstehenden Löhne zu erkämpfen!

    Voller Text: Lohn geprellt in der ‚Mall of Shame‘!

    Die erniedrigenden und menschenunwürdigen Zustände, unter denen die ArbeiterInnen in Berlin leben und arbeiten mussten, können und wollen wir nicht akzeptieren – Solidarität tut Not!

    Online-Petition der FAU Berlin: Mall of Berlin: Bezahlt eure Beschäftigten!
    Die Kampagne auf Facebook: https://www.facebook.com/mallofshame/

    Termine im August

    Gepostet von fauma1 am 31. Juli 2014

    Sommerpause ist nicht, es geht einfach immer weiter:

    Freitag, 1. August, 11 Uhr: Erwerbslosenbrunch
    Wie immer im wildwest, Alphornstraße 38. Wir freuen uns auf regen Besuch.

    Mittwoch, 6. August, 21 Uhr: „Occupy the radio“
    Sendung auf Bermuda-Funk (Mannheim: UKW 89,6 MHz; Heidelberg: UKW 105, 4 MHz): „Die Rolle der Gewerkschaften in Zeiten des Neoliberalismus“. Hier online hören!

    Donnerstag, 28. August, 19 Uhr: Union Infotainment: Résistance – unsere Chance.
    Aus aktuellem Anlass zeigt die FAU Mannheim noch einmal den Film über die Protestbewegungen bei Alstom gegen Standortverlagerungen und Betriebsschließung. Gewerkschafter und Betriebsrat Wolfgang Alles informiert zusätzlich über die aktuelle Situation. Im wildwest, Alphornstraße 38.

    ENTFÄLLT; WIRD ABER NACHGEHOLT!

    Treffen des Allgemeinen Syndikats Mannheim finden wie üblich an ungeraden Montagen um 20.15 im wildwest statt (kühle Getränke sind vorhanden).

    Im Radio: Wem gehört die Stadt?

    Gepostet von fauma1 am 1. April 2014

    UPDATE: Der Beitrag kann jetzt auch über freie-radios.net gehört und heruntergeladen werden.

    Occupy the Radio – die monatliche Radiosendung von Occupy Mannheim auf Bermudafunk – widmet sich in ihrer nächsten Ausgabe dem Thema Gentrifizierung in Mannheim.
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